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- Thomas Ramge
- Wer gibt gewinnt - Die neue Kultur der Großzügigkeit
- Erschienen: März 2006
- 200 Seiten
- Gebunden
- 18,00 [D], 18,50 [A], sFr 30,90
- ISBN: 9783866120815
So viel wie möglich nehmen, so wenig wie möglich geben. Diese Haltung hat sich in allen Schichten und Milieus der deutschen Gesellschaft durchgesetzt. Doch der Nehmer-Reflex ist menschlich unsympathisch und ökonomisch fatal. Die Raffke-Gesellschaft kannibalisiert sich selbst. Was uns fehlt, ist die Einsicht: Geben lohnt sich – für alle.
Auswege aus der momentanen wirtschaftlichen und politischen Stagnation sind gefragt. Doch die üblichen Rezepte reichen nicht aus. Erschleichung von Subventionen, Spesenrittertum, Schwarzarbeit, Missbrauch sozialer Leistungen und ähnliche Disziplinen sind in Deutschland vom Vorstand bis zum Sozialhilfe-Empfänger zum Volkssport geworden. Diese Haltung führt nicht nur zum wirtschaftlichen Bankrott, sondern erweist sich auch für die Menschen als Sackgasse. Dabei zeigt die moderne Glücksforschung eindeutig: Menschen, die sich für andere engagieren, sind glücklicher! Ramge präsentiert neue Modelle sozialer Verantwortung jenseits staatlicher Umverteilung. Er belegt mit Daten und Fallbeispielen, wie bereichernd Geben für den Einzelnen und für die Gemeinschaft ist, ganz unabhängig davon, ob man sich als deutscher Rockefeller engagiert oder als Otto Normalverbraucher in einem Ehrenamt. Ein überfälliges Buch, das Wege aus der Sackgasse weist!
