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- Christian Schüle
- Abrechnungen eines Mittdreißigers
- Erschienen: März 2006
- 192 Seiten
- Gebunden
- 16,90 [D], 17,40 [A], sFr 29,90
- ISBN: 9783492048354
Endlich einer, der weiterdenkt als bis zum nächsten Nutella-Glas.
Besondere Empfehlung der Friedrich-Ebert-Stiftung »Das politische Buch 2007«
Wer sind diejenigen, denen Deutschlands Zukunft gehört? Was treibt sie an? Romantische Sehnsüchte, esoterische Sinnsuche, die Wiedergeburt des Spießertums, der totale Boulevard? Christian Schüle erzählt endlich keine generationellen Befindlichkeiten mehr, sondern liefert die dringende und lang erwartete Auseinandersetzung eines jungen Denkers mit seinem Land.
Nichts ist mehr so, wie es vor zwanzig Jahren war. 1985 begann eine neue Zeitrechnung: Die heute 30jährigen wuchsen auf in Frieden, Freiheit und Wohlstand, verbanden mit dem Begriff Politik Helmut Kohl und mit der Zukunft ewigen Fortschritt. Ihr Lebensgefühl war beherrscht von der Überzeugung, nichts sei unmöglich. Sie wurden erzogen zur Selbstinszenierung, keinerlei Tradition verpflichtete sie. Freier konnte man nicht sein. Es kam alles anders.
Sie sind die ersten arbeitslosen Akademiker. Gott ist tot, die Nation passé und der einzelne auf sich allein gestellt. Es gibt keine Gewißheiten mehr, keine Sicherheiten und kaum Halt. Was tun? Zu neuen Ufern aufbrechen! Eine Kohorte von Individualisten macht sich auf, die Zukunft der Republik zu gestalten. Doch mit welchen Überzeugungen? Hat sie Utopien?
Pressestimmen:
'Die Abrechnung ist politisch nicht immer korrekt, aber gerade deshalb sehr richtig.' Rheinischer Merkur
'Ein brillanter Essay'. Matthias Matussek, Der Spiegel
'Ein spritziges Buch über Deutschland, im besten Sinne deutsch - sehr lesenswert.' Ulrich Beck
'Ein Manifest, das als Selbstbefragung begann. Zugleich Produkt und Widerrede des postmodernen Geistes. Erfrischend und romantisch.' Süddeutsche Zeitung

