-
-
- Sándor Márai , Siegfried Heinrichs (Hrsg.)
- Erschienen: September 2002
- Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki
- 160 Seiten
- Kartoniert
- 7,90 [D], 8,20 [A], sFr 13,90
- ISBN: 9783492231831
Ich verstehe diejenigen, die dem Ende vorgreifen.
Die Tagebücher Sándor Márais von 1984 bis zu seinem Freitod 1989 sind ein überaus bewegendes Zeugnis. Ohne zu beschönigen, beschreibt der Schriftsteller Krankheit und Tod seiner geliebten Frau, mit der er sechzig Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er hält den Prozeß des eigenen Alterns fest, berichtet von der zunehmenden Einsamkeit, auch wenn er nach wie vor an den gesellschaftlichen und literarischen Ereignissen seiner Zeit Anteil nimmt. »Ein großer Autor. Im Angesicht des Todes aber gibt es keine Größe, nur Haltung und Ergebenheit. Man liest die kargen, verstandesklaren Notate mit wachsender Beklemmung, voller Trauer und Respekt.« (Ulrich Greiner in der »Zeit«)

