-
-
- Ulrich Thielemann
- Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt
- Erschienen: September 2009
- 256 Seiten
- Gebunden
- 19,95 [D], 20,60 [A], sFr 33,90
- ISBN: 9783938060414
Das System ist die Krise.
Die Versuche der ökonomischen Eliten, mehr Markt zu predigen, haben jüngst weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Doch was kommt danach? Es fehlt eine systematische und visionäre Perspektive, um das verbreitete Unbehagen gegenüber der fortschreitenden Ökonomisierung unseres Lebens zu verstehen. Was ist falsch am freien Markt? Warum ist die Marktgesellschaft keine gute Gesellschaft? Ulrich Thielemann hat die Antwort.
Immer mehr Menschen beschleicht ein Unbehagen gegenüber dem Markt. Stetig wachsende Einkommensunterschiede, Gewinnsteigerungen durch Entlassungen, die schleichende Ökonomisierung des Lebens. Bildung wird durch Humankapitalbildung ersetzt, Politik auf Standortpolitik reduziert und Vorfahrt fürs Kapital als Vorfahrt für Arbeit verkauft. Und zu all dem müssen die Folgen, die die Gier des Kapitals und seiner Zudiener angerichtet haben, von anderen ausgebadet werden. All dies wird von der vorherrschenden ökonomistischen Doktrin gerechtfertigt. Mehr Markt und mehr Wettbewerb, das sei doch letztlich immer gut für alle. Oder der Markt wird kurzerhand mit Freiheit gleichgesetzt, womit jede Verminderung seines Einflusses auf Unfreiheit hinausliefe. Trotzdem ist dies kein Antimarktbuch, sondern ein Buch gegen die Marktgläubigkeit. Es geht darum, den Markt gesellschaftlich und politisch einzubinden, statt uns von ihm vereinnahmen zu lassen. Es geht darum, dass der Wettbewerbskampf eine geringere Rolle in unserem Leben spielt.
